Frauenmantelkraut enthält eine größere Menge an natürlichen, pflanzlichen Gerbstoffen. Gerbstoffe wirken mild antibakteriell, was ihren früheren Einsatz als äußerlich anzuwendendes Wundkraut erklärt. Diesen Effekt kann man aber auch heute noch für Teilbäder wie Fußbäder oder Sitzbäder, sowie für Mundspülungen nach Zahneingriffen ausnutzen. Ebenso wie Aufgüsse von schwarzem Tee oder Brombeerblättern wird Frauenmantelkraut mehrmals täglich bei unspezifischen Durchfallerkrankungen eingenommen.

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Wichtig ist es, sich nicht dem Diktat von Werbung und Film oder gar stetigem Diätstress und Frust auszusetzen, sondern mit Gelassenheit das eigene, individuelle Wohlfühl-Gewicht anzustreben und mit sich und seiner Figur einverstanden zu sein: Lebensfreude macht Frauen von innen heraus schön. Bewegung, ausgewogene Ernährung, konsequentes Meiden von fettigem Fast Food und wertlosem Junk Food, alkoholischen und zuckerhaltigen Getränken unterstützen dabei, das individuelle Wohlfühl-Gewicht zu halten.

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Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird grüner Tee nicht „fermentiert“. Dabei handelt es sich um eine Oxidation, ydenn unter Einfluss des Sauerstoffs aus der Luft werden Inhaltsstoffe der Teeblätter oxidativ verändert.

Auch wenn Teeblätter vom gleichen Strauch geerntet werden, schmecken Teeaufgüsse von grünen Teeblättern also anders als die von schwarzen Teeblättern und im Teeaufguss befinden sich nicht jeweils die gleichen Inhaltsstoffe!

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Viele gesundheitsbezogene Begriffe, die mit Schlaf zu tun haben, sind aus der griechischen oder lateinischen Mythologie entlehnt. Die alten Griechen verehrten Hypnos, den Gott des Schlafes, von dem die Menschenfrüher glaubten, dass er die Macht habe, Menschen in Tiefschlaf zu versetzen.

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Das Wort Diarrhoe entstammt der griechischen Sprache. Aus dem „Durchfließen“ entstand dann die Krankheitsbezeichnung „Durchfall“. Durchfließen oder Durchfallen beschreiben zutreffend die stark erhöhte Geschwindigkeit, mit der Getränke und Speisen im Fall einer krankheitsbedingten Diarrhoe Magen und Darm passieren.

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Bereits in Antike und Mittelalter wurden zahlreiche pflanzliche Arzneien mit abführender Wirkung beschrieben. Auf die regelmäßige Verdauung legten die Menschen in der Vergangenheit außerordentlich großen Wert, weil sie glaubten, vermeintlich „schädliche Materie“ so rasch wie möglich aus dem Körper ausleiten zu müssen.

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Der Duft von Vanille, Orangen und Zimt kann die Weihnachtszeit ins Gedächtnis rufen und Lavendelduft assoziiert man vielleicht mit einem entspannten, erholsamen Urlaub in der Provence im Süden Frankreichs. Weihrauch- und Kerzengeruch lässt an feierliche Kirchenfeste denken und bestimmte Essensgerüche machen nicht nur Appetit, sondern wecken oft auch Erinnerungen an schöne Momente und Begegnungen mit Freunden und Familie.

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Mate-Tee wird traditionell in Südamerika als anregendes, coffeinhaltiges Getränk genossen. Die grünen Mateblätter stammen vom Mate-Baum Ilex paraguariensis, der zur Gattung der Stechpalmengewächse gehört. Er wächst wild in Paraguay, Brasilien und Argentinien in Höhenlagen von etwa 400 bis 800 Meter, bei moderaten Temperaturen und mittlerer Luftfeuchtigkeit und wird zunehmend als Kulturpflanze angebaut.

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Eine Arzneitee-Herstellung beginnt mit dem sorgfältigen Anbau oder dem Sammeln der pflanzlichen Rohstoffe. Boden, Klima, Erntezeitpunkt, Verarbeitungs- und Lagerungsbedingungen im Ursprungsland beeinflussen das Spektrum an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen einer Arzneipflanze, die für die Wirkung der Teedrogen essentiell sind.

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Husten tritt bei Erkältungskrankheiten, aber auch im Zusammenhang mit Asthma, Keuchhusten oder Lungenerkrankungen auf. Der französische Mediziner Rene Theophile Hyacinthe Laënnec (1781–1826) entdeckte im Jahr 1816, dass er nicht nur durch das Auflegen seines Ohrs auf den Brustkorb des Patienten Herz und Lunge abhorchen konnte.

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Die Vorstellung, dass die Wurzeln der Urologie auf die - inzwischen glücklicherweise überflüssige - Betätigung eines „Steinschneiders“ oder eines Wanderarztes wie dem berühmt-berüchtigten Dr. Eisenbarth, Johann Andreas Eisenbarth (1663–1727), zurückzuführen sind, erstaunt uns heute. Harnsteine wurden chirurgisch mittels „Steinschnitt“ entfernt, um Patienten von ihren quälenden Kolik-Schmerzen zu befreien. Dies macht deutlich, dass Blasen- und Nierenleiden die Menschheit schon lange beschäftigen.

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Die heilsame Wirkung der in gemäßigten Klimazonen beheimateten Pflanzengattung Crataegus (Weißdorn), einem Rosengewächs, auf Herz, Kreislauf und Nerven wird in der Volksheilkunde schon lange geschätzt.

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Von der Klostermedizin zum H&S Arzneitee in der Apotheke

Wie schwierig es in früheren Jahrhunderten gewesen sein muss im Falle einer Erkrankung medizinische Hilfe und ein wirksames Heilmittel zur Linderung der Beschwerden zu erhalten lässt sich für uns heute nur erahnen. Über Jahrhunderte hinweg wurden Kenntnisse über pflanzliche Heilmittel mündlich und praktisch weitergegeben, vom Erfahrenen an den Unkundigen.

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Arzneibuchqualität - Teeaufguss mit Filterbeutel oder loser Ware

Schon in der Antike verabreichten Ärzte den Kranken pflanzliche Zubereitungen. Wenn Heilpflanzen frisch oder getrocknet mit Wasser, Wein oder „Oxymel“, einem mit Honig zubereiteten Weinessig, ausgezogen und über Tücher abgeseiht wurden, entstand ein Heiltrank, der zurecht als eine der ältesten oralen Arzneiformen der Welt gelten kann.

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Wässrige Auszüge der aus Südafrika stammenden Teufelskrallenwurzel ( Harpagophytum procumbens) besitzen ein Wirkungsspektrum, das dem synthetischer Entzündungshemmer vergleichbar ist. Wirksamer Inhaltsstoff ist das Harpagosid, das mit Wasser aus dem getrockneten, zerkleinerten Wurzelpulver herausgelöst wird.

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Arzneitee-Qualität in Hinblick auf den heutigen Anspruch

Wenn in vergangener Zeit Kräuterkundige ihr Wissen über Gewinnung, Zubereitung und Anwendung von Heilkräutern mündlich und praktisch weitergaben, konnte das mitunter auch fatale Folgen haben.

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Viele Menschen leiden unter einem Reizdarm, dem Colon irritabile mit Blähungen, Darmkrämpfen und Verdauungsunregelmäßigkeiten. Die Reizdarmsymptome werden durch die modernen, häufig sehr ungesunden Lebensumstände mit Kantinenmahlzeiten, hastigem Essen unter Zeitdruck, schwer verdaulichen Speisen von hohem Fettanteil, blähenden Kohlgemüsen oder Hülsenfrüchten, aber auch durch Stress, Tabak, Alkohol oder Kaffee verstärkt.

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Im Begriff vital verbirgt sich das lateinische Wort „vita“, was übersetzt sowohl „das Leben“, wie auch „die Lebensweise“ oder „Lebensbeschreibung“ im Sinne einer Biographie bedeuten kann. Viele Menschen verstehen heute unter Vitalität vor allem Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensfreude.

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Die Erkenntnis, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, hat sich nur allmählich und über viele Jahrhunderte hinweg durchgesetzt. Die Kinder früherer Generationen lernten vor allem durch Nachahmung und wurden schon früh von ihren Eltern zur Mitarbeit in Haushalt, Landwirtschaft oder Handwerk herangezogen, um die Existenz der Familie mit abzusichern.

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Nicht immer müssen Arzneien eingenommen werden, um Menschen zu helfen, die sich gerade in „ihrer Haut nicht wohl fühlen“. Wohlbefinden, Entspannung und Optimismus sind wichtige Voraussetzungen für den Erhalt seelischer Gesundheit.

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