Viele gesundheitsbezogene Begriffe, die mit Schlaf zu tun haben, sind aus der griechischen oder lateinischen Mythologie entlehnt. Die alten Griechen verehrten Hypnos, den Gott des Schlafes (griech. Yπνος, der Schlaf), von dem die Menschenfrüher glaubten, dass er die Macht habe, Menschen in Tiefschlaf zu versetzen. Bei der ärztlichen Diagnose „Insomnie“, die bei quälender Schlaflosigkeit gestellt wird, war Somnus, der römische Gott des Schlafes, der Taufpate. Der Sohn von Hypnos war Morpheus, der Gott der Träume. Hypnos, Somnus und Morpheus zeigen uns, dass bereits in der Antike dem Schlafen und Träumen große Bedeutung zugemessen wurde. Ruhiger, erholsamer Schlaf ist leider keineswegs selbstverständlich. Wem dies verwehrt ist, fühlt sich beim Aufstehen müde und „wie gerädert“. Werden Dauer oder Qualität des Schlafs längerfristig beeinträchtigt, können sich Arbeitskraft, aber auch kognitive Fähigkeiten wie Lernvermögen und Gedächtnis eines Menschen beträchtlich verschlechtern. Chronische Müdigkeit führt zu Konzentrationsstörungen und beeinflusst wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper. Häufiges Gähnen und Frieren, aber auch Kopfschmerzen und eine erhöhte Infektionsanfälligkeit können Warnzeichen für eine Übermüdung sein.

Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird von einem in der Zirbeldrüse gebildeten Hormon, dem Melatonin, maßgeblich mitgesteuert. Die Melatonin-Sekretion der Zirbeldrüse ist vom Tageslicht, aber auch vom Lebensalter und der Funktionder Zirbeldrüse abhängig. Je heller es ist, aber auch je älter ein Mensch wird, desto weniger Melatonin wird produziert. Die Melatonin-Produktion steigt im Laufe der Nacht an und ist für Tiefschlafphasen und Gedächtnisleistungen eines Menschen von großer Bedeutung. So ist es nachvollziehbar, dass Schichtarbeit, das Überschreiten von Zeitzonen bei Fernreisen oder die Sommer- und Winterzeitumstellung die Sekretion von Melatonin als natürlichen Zeitgeber beeinflussen und „Jetlag“ (englisch Jet: Düsenflugzeug; lag: Zeitdifferenz) als Störung im Schlaf-Wach-Rhythmus mit sichbringen. Als sehr belastend wird empfunden, wenn man mitten in der Nacht, nach zu kurzem Schlaf aufwacht undnicht wieder einschlafen kann. Durchschlafprobleme können beispielsweise auftreten, wenn die Blase drückt, nach längerem Liegen Verspannungen in Rücken- und Nackenmuskulatur Schmerzen verursachen oder lästige Wadenkrämpfe auftreten. Aber auch ungelöste Probleme oder Ängste können einen Menschen in Form von Albträumen „im Schlaf verfolgen“ und ihn hochschrecken lassen.

Straßenlärm oder einen laut schnarchenden Partner, Herzklopfen durch starken Schwarz- oder Grüntee, Kaffee oder Nikotin, sowie einen drückenden Magen nach einem Abendessen kurz vor der Schlafenszeit sollte man meiden, wenn man zu Einschlafstörungen neigt. Ebenso kann Tinnitus, also ein permanentes Ohrgeräusch nach einem Hörsturz, als sehr quälend empfunden werden. Ferner können auch Grübeleien und Probleme sowie seelische Erkrankungen ursächlich dafür sein, dass man trotz körperlicher Müdigkeit schlecht einschläft oder nicht lange genug schlafen kann. Manchen Menschen hilft Ablenkung durch Lesen, sanfte Musik, Meditation oder bewusstes Entspannen, beispielsweisebei einer Tasse wohlduftenden Tees in einem gemütlichen Raum.

Wenn die Nervosität über den Tag hinweg spürbar und belastend ist sollte man einen - die Nerven beruhigenden – H&S-Arzneitee mit wertvollen Heilpflanzen als natürliche Einschlafhilfe wählen. Passionsblumen und Lavendelblüten helfen gegen nervöse Unruhe und Anspannung. Baldrianwurzel, Hopfenzapfenund Melissenblätter gelten als ideale Kombination in einem Schlaf- und Nerventee, der mehrmals täglich getrunken werden sollte. Im Gegensatzzu synthetischen Schlafmitteln macht H&S-Schlaf- und Nerventee nicht müde, sondern wirkt beruhigend und reizabschirmend und trägt dadurch zur Entspannung bei, was die Schlafbereitschaft fördert. Koffeinfreie Kräutertees können auch unmittelbar vor dem Schlafengehen getrunken werden und sind im Allgemeinen sehr gut verträglich.


Ihr H&S Apotheken-Team

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