Mate-Tee wird traditionell in Südamerika als anregendes, coffeinhaltiges Getränk genossen. Die grünen Mateblätterstammen vom Mate-Baum Ilex paraguariensis, der zur Gattung der Stechpalmengewächse gehört. Er wächst wildin Paraguay, Brasilien und Argentinien in Höhenlagen von etwa 400 bis 800 Meter, bei moderaten Temperaturenund mittlerer Luftfeuchtigkeit und wird zunehmend als Kulturpflanze angebaut.

Nach der Entdeckung des südamerikanischen Kontinents durch Christoph Kolumbus, Amerigo Vespucci und andere europäische Seefahrer Ende des 15. Jahrhunderts besiedelten ab dem 16. Jahrhundert viele spanische und portugiesische Konquistadoren und Einwanderer die Neue Welt und bildeten Kolonien. Vor allem gebildete Jesuiten erforschten die exotische Fauna und Flora, fertigten Zeichnungen an, erstellten Schriften und sandten Pflanzen für Anbauversuche nach Europa. Sie unterrichten die „Westinder“ in der spanischen oder portugiesischen Sprache, bekehren diese zum Christentum und beobachteten die Zubereitung verschiedener Speisen und Getränke. Auf diese Weise erkannten sie, dass die Indios gerne Aufgüsse von zerkleinerten oder fein gemahlenen Mateblättern aus „Kalebassen“ bzw. ausgehöhlten Flaschenkürbissen mit Hilfe eines „Bombillas“, eines Metall- oder Bambusröhrchens mit einer einfachen Siebkonstruktion tranken, und dass Mate-Tee offensichtlich wegen der anregenden Wirkung sehr beliebt war. In Paraguay, Brasilien und Argentinien trinkt man auch heute noch viel Mate-Tee und in Hitzeperioden „Tereré“, eiskalten Mate-Tee, dem weitere Kräuter wie Minze oder Saft von Zitrusfrüchten zugesetzt wird.

Mate war ursprünglich ein indigenes Wort für das traditionelle Aufguss- und Trinkgefäß, in dem auch andere Kräuterinfuse zubereitet wurden, beispielsweise „mate de coca“, ein Tee mit Blättern des Coca-Strauches, Erythroxylum coca.
Die Blätter des Lippenblütlers Mentha spicata (engl. Spearmint), der „krausen Minze“, die auch „grüne Minze“ oder„Ähren-Minze“ genannt wird, können in gemäßigten klimatischen Zonen Nordamerikas, Eurasiens und Europas geerntet werden. Wie alle Lippenblütler gedeiht die „krause Minze“ an feuchten Standorten und ihre Abgrenzung von verwandten Arten wie „rundblättriger Minze“ oder „Rossminze“ verlangt einen botanischen Kennerblick und eine gute Nase.

Die „krause Minze“ riecht und schmeckt süßlich-aromatisch und ihr mentholfreies ätherisches Öl wird gerne für die Aromatisierung von Speisen und Süßigkeiten oder Spearmint-Kaugummi verwendet, weil es zwar einen frischen Minzegeschmack aufweist, aber weniger scharf schmeckt als das ätherische Öl der Pfefferminze Mentha piperita,die ihren Namen dem etwas pfefferartigen Beigeschmack verdankt und die als Heilpflanze Verwendung findet.

Grüne Mate-Blätter und Blätter der „krausen Minze“ sind die Hauptbestandteile des anregenden und belebenden Kräutertees H&S-Mate-Minze, der noch ergänzt wird durch frische Zitrusnoten aus Lemon Myrtle und Limettenschalen, sowie natürlicher Süße aus Süßholzwurzeln.

H&S Mate-Minze wird durch diese delikate Kräutermischung zu einem erfrischenden und anregenden Teeaufguss, der heiß getrunken Müdigkeit vertreibt. Im Sommer kann H&S Mate-Minze wie Tereré - eisgekühlt mit Zitronenscheibe serviert - zu einem spritzigen Hochgenuß werden, ein Muntermacher, der in Urlaubsstimmung versetzt und von tropischen Ländern träumen lässt.

Ihr H&S Apotheken-Team

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