Apotheker und Ärzte haben sich ihr verschrieben: Ihrer Gesundheit. Wer einmal mit einer Grippe im Bett lag, der weiß wie wichtig es ist, sich in guten Händen zu wissen. Sei es eine Magenverstimmung, eine leichte Erkältung oder Nervosität – Ihr Apotheker kann Sie nicht nur umfassend zu den am besten geeigneten Arzneitees und Lebensmitteltees beraten, sondern kann auch Tipps zum Auskurieren geben oder Risiken erkennen.

Überhaupt sind Berufe in der Gesundheitsbranche nach wie vor sehr beliebt bei Studienanfängern. Ärzte und Apotheker genießen ein gutes Image; sie helfen anderen Menschen und sind damit sozial hoch angesehen. Der Bereich Gesundheit bietet aber auch eine Reihe anderer Berufe, die sich der körperlichen Verfassung oder der Verbesserung von Beschwerden Ihrer Patienten verschrieben hat. Sehr beliebte Berufe in den letzten Jahren sind beispielsweise Berater in Bezug auf Ernährung und auch Sport geworden. Ernährungsberater haben meist ein Studium der Oecotrophologie absolviert und helfen unter anderem bei allgemeinen Fragen zur richtigen und ausgewogenen Ernährung, oder bei speziellen Themen wie einem ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt. Oder sie beraten beispielsweise Diabetiker oder Patienten mit bestimmten Unverträglichkeiten, deren Probleme sich gut mit der Ernährung beeinflussen lassen. Tipps für einfache Koch-Rezepte findet man natürlich auch in Büchern, Ernährungsberater hingegen bieten jedoch oft sogar Kochkurse und Hilfestellung vor Ort an und können wertvolle Hinweise für eine individuell passende und ausgewogene Ernährung geben, die ein Buch oder ein Rezept nicht geben kann.

Personal Trainer sind hingegen bei Fragen in Bezug auf Sport, körperliche Belastungen oder der allgemeinen Fitness die richtigen Ansprechpartner. Meist haben sie ein Studium in Sportwissenschaften absolviert oder andere Sportstudiengänge studiert. Ein verantwortungsvoller Sportberater wird seine Kunden immer erst an einen Arzt verweisen, wenn er ernsthafte Probleme hinter bestimmten Einschränkungen vermutet. Anders als bei Medizinern oder Apothekern sind in anderen Gesundheitsberufen oft auch Quereinstiege oder Fernstudiengänge im Gesundheitsbereich möglich. Auch Pflegeberufe genießen in den letzten Jahren einen angesehenen Ruf. Wer sich dafür entscheidet, in der Pflege für hilfebedürftige Menschen zu arbeiten, sollte sich vorher gut informieren, denn diese Arbeit kann körperlich und auch psychisch durchaus anstrengend sein und an die eigenen Grenzen gehen. Nicht selten hört man gerade von Menschen in helfenden Berufen von Burnout. Dennoch wollen viele junge Menschen nach wie vor diese Berufe ergreifen – ein gutes Zeichen. Egal ob Arzt, Apotheker, Ernährungsberater, Gesundheitsmanager oder Sportassistent, sie alle tragen mit ihrem Wissen und ihren Ratschlägen oft nicht nur zum körperlichen Wohlbefinden bei, sondern sorgen oft auch für das seelische Wohlbefinden ihrer Patienten.

» Zurück